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News

Datum:
14.05.2019 – 13:05

Autor:
Claus Püschel

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Maßnahmen gegen den Pflegenotstand

VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig - Ambulanter Pflegedienst

Immer mehr Menschen sind pflegebedürftig. In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl der Pflegebedürftigen in Sachsen auf ca. 210.000 steigen. Um sie zu versorgen, fehlen bis 2030 voraussichtlich ca. 16.000 Pflegekräfte. Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) plant Maßnahmen zur Unterstützung Pflegebedürftiger und Angehöriger in Höhe von 60 Mio. Euro pro Jahr.

Die sächs. Staatsregierung will zukünftig Investitionen fördern, aber auch das Thema Pflegefinanzierung überdenken, so Klepsch. "Wir wollen die pflegenden Angehörigen weiter unterstützen, aber auch dem Pflegerat eine deutliche Stimme geben." Die Ministerin möchte die Eigenanteile deckeln, welche die zu Pflegenden monatlich zuzahlen müssen. Drei Viertel von ihnen werden zu Hause versorgt. Unterstützung sollen daher auch die Angehörigen bekommen wie auch die ambulanten Pflegedienste. In das Maßnahmenpaket flossen viele Punkte aus dem Bericht der Enquete-Kommission Pflege des Landtages ein, u.a. das Pflegewohngeld für stationär Betreute.

Die Regierungsopposition kritisiert, dass dieser Vorschlag erst unmittelbar vor der Landtagswahl kommt. Die VS LV SACHSEN begrüßt die geplanten Schritte, allerdings reichen sie bei weitem nicht aus.

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