News
Neue Satzung des Landesverbandes einstimmig beschlossen
Am 14. Juni 2013 fand im Waldhotel Weinböhla die außerordentliche Landesdelegiertenversammlung des Volkssolidarität Landesverbandes Sachsen e.V. statt.
Herr Manfred Gerhardt, Vorsitzender der Volkssolidarität Klingenthal/Auerbach e.V. und Vorsitzender der Mandatsprüfungs- und Antragskommission stellte fest, dass die außerordentliche Landesdelegiertenversammlung form- und fristgerecht einberufen worden ist. Er erläuterte anhand einer Synopse die erforderlichen Satzungsänderungen. Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Schmieder informierte ebenfalls zu Änderungen einiger Paragraphen. Die Satzungsänderungen wurden von den Delegierten einstimmig angenommen. Darüber hinaus wurde eine neue Geschäfts- und Wahlordnung mit integrierter Versammlungsordnung einstimmig beschlossen.
Gelungener Landeswandertag mit 700 Teilnehmern aus Sachsen, Brandenburg und Berlin
Die mittelalterliche Burg "Eisenhardt" in Bad Belzig / Fläming war Ausgangspunkt des 7. Wandertages der Volkssolidarität Landesverbände Sachsen, Brandenburg und Berlin am 8.Juni 2013. Der Volkssolidarität Regionalverband Freiberg e.V. ebenso wie der Volkssolidarität Kreisverband Glauchau/Hohenstein-Ernstthal e. V. nahmen daran teil.
Rund 700 Teilnehmer waren dazu in 13 Bussen angereist, um bei schönstem Wanderwetter Strecken von drei, fünf oder zehn Kilometern Länge zu absolvieren. Wie schon zur Tradition geworden, gaben die Wanderführer Interessantes und Wissenswertes vom Ort und der Region zum Besten.
Nach der Eröffnung des Wandertages wurde zugleich zu einer spontanen Sammelaktion für jene Menschen aufgerufen, die in vielen Regionen des Landes unter den Folgen des Hochwassers zu leiden haben. Bürgermeisterin Hannelore Klabunde schloss sich diesem Appell an und erklärte: "An einem so schönen Tag, wo wir uns auf erlebnisreiche Stunden freuen, sind unsere Gedanken bei denen, die gegenwärtig ganz andere Sorgen haben." Am Ende erbrachte die Sammelaktion eine Spendensumme von 790 Euro.
Ein buntes Programm am Nachmittag sorgte für Spaß und gute Laune. "Vielen Dank und auf Wiedersehen" - so war es am Ende von vielen Teilnehmern zu hören, bevor sie für die Heimfahrt in ihre Busse stiegen. Vor allem der Firma "Becker-Strelitz-Reisen" gebührt großer Dank für die erneut ausgezeichnete Organisation sowie der Stadtverwaltung und der Kur- und Freizeit GmbH Bad Belzig für die angenehme Gastfreundschaft.
Hochwasser Sachsen
Das Hochwasser hat wieder viele Teile des Freistaates im Griff. In einigen Gebieten ist schon Aufräumen angesagt. In anderen Gebieten wird noch gebangt und das Hochwasser ist noch präsent.
Einige Einrichtungen der Volkssolidarität sind betroffen. Eine Aufstellung bzw. endgültige Erfassung des Schadenpotentials ist noch nicht möglich.
Unabhängig davon hat der Bundesverband eine Spendenhotline geschaltet.
Konto:
Volkssolidarität Bundesverband e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
Kontonummer 800
Bankleitzahl 100 205 00
Verwendungszweck: "Hochwasserhilfe 2013"
Außerdem unterstützt die Volkssolidarität die Spendengala des MDR. Dieser hat eine Spendenhotline 01802-25 25 30 eingerichtet.
Einige Verbände der Volkssolidarität, u.a. Dresden hat ein Spendenkonto, um in der Stadt, dem Umland und Betroffenen zu helfen.
Ältester Seniorenklub Dresdens feiert Geburtstag
Vor 55 Jahren entstand der erste Klub der Dresdner Volkssolidarität auf der Trachenberger Straße 6 und erfreut sich seitdem regen Zuspruchs.
Alle Interessierten sind eingeladen, sich anlässlich dieses Jubiläums selbst ein Bild zu machen und ein offenes Haus mit Musik, geistiger Fitness, Erinnerungen, einem Wohlfühlgarten und vieles mehr zum „Tag der offenen Tür“ am Dienstag, dem 4. Juni 2013, zu erleben. Von 10.00 bis 16.00 Uhr werden die Mitarbeiter gemeinsam mit den Ehrenamtlichen bei musikalischer Umrahmung einen interessanten Einblick in die Geschichte des Hauses und seiner Nutzer geben.
Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist die Trachenberger Straße 6 ein Ort der Begegnung. Hier wird getanzt, Englisch gelernt, im Internet gesurft, diskutiert über Gott und die Welt und regelmäßig starten die mobilsten unter den Besuchern zu Stadtausflügen. Kurz gesagt: Das „Miteinander – Füreinander“ wird in Trachenberge mit Leben erfüllt. So nutzen die Begegnungs- und Beratungsangebote jährlich 6.500 Besucher.
Nach einer Komplettsanierung und behindertengerechten Ausstattung des Hauses im Jahr 1998 vereinen sich Begegnungsstätte, Wohnen in Geborgenheit, Sozialstation sowie eine Tages- und Kurzzeitpflege seit 15 Jahren unter einem Dach und bieten Raum und Anregung für ein aktives Leben in Gemeinschaft. Seit 2008 wird die Begegnungsstätte als Schwerpunktbegegnungsstätte durch die Landeshauptstadt Dresden gefördert.
Quelle: Medien-Information 06/13 Volkssolidarität Dresden e.V.
Assistenzkräfte sollen Erzieher in Sachsens Kitas entlasten
CDU/FDP-Koalition bringt Modellprojekt in Höhe von zehn Millionen Euro auf den Weg / alle Kitas in Sachsen können sich bewerben
(Dresden/14.05.2013) Die CDU/FDP-Koalition hat sich auf konkrete Punkte zur Entlastung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen geeinigt. Die Erarbeitung einer entsprechenden Richtlinie war Thema der Kabinettssitzung in Dresden. Insgesamt stehen zehn Millionen Euro für die Jahre 2013 und 2014 für ein Modellprojekt zur Verfügung, um Personal zur Unterstützung der Erzieher einzustellen. Diese zusätzlichen Gelder sollen in der Regel für den Einsatz von Assistenzkräften, vor allem Sozialassistenten, genutzt werden. Bewerben können sich alle 2.800 Kitas in Sachsen. Wer und wie viel Personal zusätzlich eingestellt werden soll, entscheiden die Träger der Kita in ihrer Bewerbung vor Ort. Das sächsische Kultusministerium hat vom Kabinett den Auftrag erhalten, jetzt eine entsprechende Richtlinie auszuarbeiten, um die Vergabe der Mittel transparent zu regeln.
Dazu erklärt Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag: „Ich freue mich, dass es CDU und FDP gelungen ist, ein Programm zu entwerfen, das Unterstützung in unseren Kindertageseinrichtungen da anbietet, wo sie gebraucht wird: nämlich bei den Erziehern. Wir haben in Sachsen einen hohen Qualitätsanspruch an unsere Erzieher. Der Bildungsplan als Leitfaden der pädagogischen Arbeit setzt anspruchsvolle Standards bei der Betreuung der Kinder. Damit die Erzieher ausreichend Zeit haben, sich um die Bildung und Erziehung der Kinder zu kümmern, sollen sie durch Assistenzkräfte bei besonders einfachen, aber zeitintensiven Aufgaben entlastet werden. Sie können beispielsweise die Kindergartengruppe zusätzlich beim Spaziergang begleiten, für Ordnung im Spielzeugchaos sorgen oder beim Geschirr bereitstellen helfen. Von dem Programm profitieren also Erzieher und Kinder gleichermaßen. Unser Augenmerk liegt dabei auf Einrichtungen, die die Unterstützung dringend gebrauchen können. Besonders Kitas mit sozial benachteiligten Kindern und in Regionen mit besonders viel Nachwuchs sollen berücksichtigt werden. Sobald die Richtlinie des Kultusministeriums endgültig vorliegt, steht die Tür für die Bewerbung allen Kitas in Sachsen offen.“
Quelle: Karen Jähring, Referentin der Landtagsabgeordneten Kristin Schütz,
FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag
Volkssolidarität begrüßt das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes
Umfassende steuer- und zivilrechtliche Änderungen für Vereine und Stiftungen bringt das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes. Das Gesetz hat am 1. März 2013 den Bundesrat passiert und verbessert die Stellung ehrenamtlich Tätiger. Die Reform des Gemeinnützigkeitsbereiches vereinfacht Nachweispflichten, verbessert die Rücklagenbildung und erhöht Freibeträge.
Damit tritt die größte Reform des Vereins- und Gemeinnützigkeitsrechts seit 2006 in Kraft. Die meisten Änderungen betreffen die Abgabenordnung, es gibt Änderungen im Einkommensteuergesetz und im Zivilrecht. Im Einkommensteuergesetz, z.B. erhöhen sich die Freibeträge nach § 3 Nummer 26 des EStG ("Übungsleiterpauschale") von 2.100 EUR auf 2.400 EUR und nach § 3 Nr.26 a EStG ("Ehrenamtspauschale") von 500 EUR auf 720 EUR.
Sofern nicht anders vermerkt, sind diese rückwirkend am 1.1.2013 in Kraft getreten.
Der Volkssolidarität Landesverband Sachsen begrüßt das Ehrenamtsstärkungsgesetz. In den 23 sächsischen Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden waren im Jahr 2012 über 6.102 Ehrenamtliche tätig. Das Zusammenwirken von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern auf den verschiedenen Handlungsfeldern der Volkssolidarität, wie zum Beispiel Hilfen für sozial Benachteiligte, Altenpflege, Gesundheit, Kinder- und Jugendhilfe widerspiegelt einen unschätzbaren Wert.
Zukunftsweisende Signale aus der Geschäftsführerberatung
Am 6. März 2013 fand die Beratung der GeschäftsführerInnen der sächsischen Stadt-, Kreis-und Regionalverbände in der neuen Begegnungsstätte der Wohnanlage Borna-Nord bei der Volkssolidarität Kreisverband Borna e.V. statt.
Dr. Jens Oldenburg, ERGO Berlin informierte zu den strukturellen Änderungen bei der ERGO. Er verwies auf die seit 23 Jahren bestehende erfolgreiche Kooperation mit den Verbänden der Volkssolidarität. Kritisch mahnte er den Kooperationswillen an, um die Erfolgsgeschichte weiter schreiben zu können. Er stellte die Aktualisierung der Produktpalette vor, die auch jüngere Zielgruppen ansprechen soll.
Landesgeschäftsführer Dr. Schmieder informierte zu Beschlüssen des Landesvorstandes und gab personelle Veränderungen im Landesvorstand bekannt. In der anschließenden strategieweisenden Diskussion zum Mitgliederverband und zu sozialkulturellen Dienstleistungen wurden Problemfelder benannt und auf den Prüfstand gestellt. In einer diesjährigen Klausurtagung sollte die Diskussion fortgesetzt werden.
Beim anschließenden Rundgang durch die Wohnanlage informierte Frau Grit Donner, Bereichsleiterin Soziale Dienste, zu Vertragsgestaltungen sowie finanziellen Konditionen.
Ein großer Dank gilt dem gastgebenden Verband.
Großer Wurf oder nur punktuelle Verbesserung?
Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz in Leipzig zur Diskussion gestellt
Unter der Überschrift „Wie weiter mit der Pflege?“ wurden am 5. März im Rahmen einer gemeinsamen Podiumsdiskussion von Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V. und Friedrich-Ebert-Stiftung vielfältige Aspekte aus aktueller Pflegepolitik und Pflegepraxis diskutiert. Aktueller Anlass waren die Neuerungen, die mit dem Inkrafttreten des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes (PNG) wirksam wurden. Mehr als 100 Gäste waren der Einladung in das Studio 3 von info-TV Leipzig gefolgt.
In seinem Impulsvortrag stellte Matthias Steindorf, Bereichsleiter beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen, die wesentlichen Änderungen im Sozialgesetzbuch XI vor. Zentrale Aspekte seien dabei die Leistungsverbesserungen für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, vor allem Personen mit demenziellen Erkrankungen. Ein wichtiger Baustein sei hier die Pflegestufe „O“. In den Pflegestufen I und II habe es Erhöhungen bei Pflegegeld und Pflegesachleistungen gegeben. Ferner brächte das PNG zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftigen in ambulant betreuten Wohngruppen.
„Insgesamt ist und bleibt die Sozialgesetzgebung in diesem Bereich sehr komplex. Es braucht in jedem Einzelfalle eine separate Betrachtung, welche Leistungen in Anspruch genommen werden können“, so Steindorf. Aus Sicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes lasse die jüngste Pflegereform bei allen positiven Teilaspekten die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs vermissen. Das PNG habe nur punktuelle Verbesserungen für Demenzerkrankte und im Bereich der häuslichen Betreuung gebracht. „Nötig ist aber eine nachhaltige Strukturreform!“
Die sächsische Bundestagsabgeordnete Marlies Volkmer kritisierte, bei der Beurteilung und Zurechnung einer Pflegebedürftigkeit fände nach wie vor die Betrachtung der geistigen Einschränkung keine Beachtung. „Pflegebedürftigkeit muss mehrdimensionaler gedacht werden und darf sich nicht nur an körperlichen Kriterien festmachen“, so die SPD-Gesundheitspolitikerin. Auch müsse die Ausgestaltung des Wohnumfeldes der Pflegebedürftigen noch mehr berücksichtigt und finanzielle Mittel hierfür bereitgestellt werden.
Im Rahmen der Veranstaltung forderte Jens Frieß, Pflegekoordinator des Landesverbandes Sachsen der Volkssolidarität, Konzepte zur Steigerung der Attraktivität von Pflegeberufen ein. Mit der Diskussion über eine bessere Bezahlung von Pflegekräften sei es nicht getan. Auch vermisse er eine breite gesellschaftliche Anerkennung der Leistungen von Angehörigen von zu Pflegenden. Das PNG gebe für beide Themen keine neuen Impulse.
Bei aller Kritik auf dem Podium hob Lysann Kasprick von GeriNet Leipzig die positiven Neuerungen des PNG hervor. Die Förderung der ambulant betreuten Wohngruppen sei ein guter und zukunftsweisender Schritt. Insgesamt sei das Niveau der Pflege in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern gut bis sehr gut. Jede Stärkung von pflegenden Angehörigen sei aus ihrer Sicht zu begrüßen.
Mit Blick auf die folgenden Generationen und die Patientensouveränität werde die private Pflegevorsorge, zum Beispiel durch das Instrument des neuen „Pflege-Bahrs“, immer wichtiger, so Kasprick weiter. Demgegenüber machten sich Steindorf und Volkmer für eine „Bürgerversicherung Pflege“ stark. Frieß argumentierte, der „Pflege-Bahr“ sei für jene ungeeignet, die bereits heute wenig verdienen und nicht vorsorgen können. „Diese Personen sind die Verlierer der Situation. Insofern ist der ‚Pflege-Bahr‘ kein großer Wurf.“
Martin Gey
Referent Öffentlichkeitsarbeit/Marketing
Wertschätzung in der Pflege
Wertschätzung in der Pflege ist eine unabdingbare Voraussetzung für erfolgreiche Dienstleistungsarbeit. Wenn Pflegekräfte regelmäßig die ihnen zustehende Anerkennung erhalten, steigt die Arbeitszufriedenheit und somit die Pflegequalität mit entsprechenden positiven Folgen für die Pflegebedürftigen.
Für das Projekt "PflegeWert - Optinierung und Innovation in der Altenpflege durch systematische Wertschätzung" wurden die Kernelemente eines wertschätzenden Arbeitsumfeldes analysiert und zu zentralen Handlungsanleitungen zusammengefasst.Der Volkssolidarität Landesverband Sachsen begrüßt dieses Projekt und die wissenschaftlich fundierten Handlungsanregungen. Das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) hat die Ergebnisse als Abschlussbericht und fünf Handreichungen veröffentlicht. Das Buch und die Broschüren können einzeln und im Paket bestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.kda.de
Volkssolidarität begrüßt zusätzliche Pflegevorsorge - PflegeBahr
Durch die Vorgaben des Gesetzgebers bietet die Pflegeversicherung nur eine Grundabsicherung, die aber nicht ausreicht, um die Pflegekosten zu decken.
Seit dem 1. Januar 2013 erhalten Versicherte ab einem Alter von 18 Jahren für eine staatlich anerkannte Pflegezusatzversicherung eine jährliche Zulage von 60 Euro (5 Euro pro Monat).
Eine private Zusatzversicherung liegt daher im Interesse jedes Einzelnen.


